Definition der Shootingbereiche

Hier ein Mal die Definition der verschiedenen Bereiche, welche ich gefunden habe und sehr gut beschrieben finde:

 

 

Portrait, Fashion, Lifestyle, Glamour und Move 

  • Das Portrait zeigt in der Regel das Gesicht der Person und ist der am weitesten verbreitetste Shootingbereich. Hier die Ausdruckskraft der Person im Vordergrund.
    Fotografiert wird oft auch noch der Oberkörper es gibt aber auch Ganzkörperportraits, der Fokus liegt aber immer auf dem Gesicht.
  • Bei Fashion liegt der Fokus statt auf der Person auf Kleidung und Accessoires, daa Model ist Mittel zum Zweck.
  • Lifestyle hingegen setzt den Schwerpunkt auf ein Szenario, Personen und Ausstattung unterstützen nur die dargestellte Szene.
  • Ein Sonderbereich, der Fashion und Lifestyle überlappen lässt ist Glamour.
  • Bei Move (aus dem englischen move für „bewegen“) ist Bewegung ein wesentlicher Bestandteil (Sport, flattende Teile, …) dabei liegt der Fokus bei Move auf der Bewegung an sich und
    deren Ästhetik, nicht auf dem Ergebnis wie bei der klassischen Sportberichtsfotografie.

Fetisch 

Die Fetisch-Fotografie beschäftigt sich häufig mit den Bereichen Lack, Leder, Latex, Nylon, Highheels, Stiefel, Bondage und SM/ BDSM, nicht selten aber auch mit allen ‚anderen’ Besonderheiten wie z.B. Wachs, Kleidung, Urinspiele, Matsch, Rollenspiele usw. Es kommen fast ausnahmslos zusätzliche Requisiten zum Tragen. Bei der Fetisch-Fotografie wird die Weiblichkeit oft als solche stark in den Vordergrund gestellt, die Aufnahmen haben fast durchweg provokanten, freizügigen Charakter, ohne allerdings vulgär zu wirken. Der so genannte Pink-Shot ist hier nicht die Regel (kommt jedoch vor), teils werden Detail-Aufnahmen (Close-Ups) angefertigt.In welchen Bereich Fetischfotografie einzuordnen ist hängt daher ganz davon ab wie freizügig und wie stark sexuell ausgerichtet diese ist.

 

Fully Dressed 

Die abgebildete Person ist voll bekleidet, entweder mit Alltagskleidung (z.B. Bussinessoutfit, Tracht, Freizeitkleidung), Funktionskleidung (z.B. Arbeits- oder Sportbekleidung), Abend- oder Festmode (z.B. Abendkleid, Cocktailkleid, Brautkleid) oder Kostümen und Verkleidungen. Es ist nicht mehr nackte Haut sichtbar als im Alltagsleben der Person, es gibt keine sexuellen Anspielungen. Auch Fetischoutfits gehören hier dazu, solange sie nicht rufschädigend sind oder sexuelle Anspielungen aufweisen.

 

Bademode 

Unter Bademode ist normale Badekleidung (Badehose, Badeanzug, Bikini etc.) gemeint. Mikrobikinis oder extrem freizügige Aufmachungen sind eher im Bereich Dessous und Reizwäsche anzusiedeln. Bei Bademode geht es zwar um einen recht hohen Anteil nackte Haut, aber nicht um deutliche sexuelle Anspielungen. Im Grunde ist der Bereich Bademode eine Sonderform des Fashionfotografie.

 

Lingerie/ Dessous 

Hier werden vorwiegend Dessous und Reizwäsche aber auch Mikrobikinis oder aufreizendere Fetischkleidung fotografiert. Grundsätzlich immer der ganze Körper und auch das Gesicht. Der Charakter der Bilder kann von ruhig und verträumt bis hin zu erotisch und verführerisch gehen. Der nackte Busen wird hier zwar hin und wieder erkennbar, jedoch meistens verdeckt durch Stoffe, Hände, Posing und nicht hervortretend in Szene gesetzt.

 

Akt/ Teilakt 

Der klassische Akt ist – künstlerisch betrachtet – die Urform der ‚Nackt-Fotografie‘. Im Mittelpunkt stehen ruhige, klassische Posen, in aller Regel vor einem neutralen Hintergrund (im Studio oder im Freien). Die Lichtführung spielt hier eine entscheidende Rolle. Akt stellt die Schönheit des Körpers in der Vordergrund. Unterschieden werden der ‚Teil-Akt‘ (hier sind meist nur bestimmte Körperpartien zu sehen, andere abgeschnitten oder verdeckt durch Kleidung, und der ‚Voll-Akt‘ (hier ist immer der ganze Körper und das Gesicht zu erkennen). Akt verzichtet gänzlich auf Kleidungsstücke am Körper, nimmt aber manchmal Accessoires (wie z.B. Tücher, Stoffe, Gegenstände usw.) als Ausdrucksverstärkende Mittel zur Hilfe. Beim Akt sind Busen und Po bewusst zu sehen, Schamlippen werden – falls überhaupt sichtbar – nicht betont, sondern höchstens ‚beiläufig‘ mit abgebildet; die Beine des Models sind meistens geschlossen oder lassen den Blick auf die Scham nicht zu. Es gibt sogar die Sonderform verdeckter Akt, die Geschlechtsmerkmale bewusst hinter anderen Körperteilen oder im Schatten verschwinden lässt.

 

Freizügiger Akt/ Erotik 

Die Erotik ist im Vergleich zum Akt ein wenig ‚provokanter‘, ‚lockender‘, ‚einladender‘ und ‚verführerischer‘ und stellt die Weiblichkeit in den Vordergrund. Hier wird einfach ein wenig freizügiger fotografiert als beim Akt. Bei der Erotik ist der Körper unbekleidet, Schamlippen und Po sind hier sichtbar (aber nicht geöffnet für den so genannten ‚Pink Shot’, das Auseinanderziehen der weiblichen Schamlippen also), die Beine sind schon mal geöffnet oder gespreizt, wenn es dem Bildinhalt dient; kurz: das Posing ist eher erotisch als zurückhaltend.

 

Pink/ Softcore 

Im Bereich Softcore geht es – vereinfacht ausgedrückt – um Erotik und Weiblichkeit pur. Hier wird nichts verdeckt, alles wird dargestellt. Der so genannte Pink-Shot kommt hier ebenso vor, wie vaginale und anale Masturbationsszenen mit Fingern, der ganzen Hand (das so genannte Fisting) oder Gegenständen wie z.B. Love-Toys. Beim Softcore wird das Model grundsätzlich immer allein abgebildet, also ohne Partner/in.

 

Hardcore 

Hardcore ist die tabulose Erweiterung von Softcore. Hier wird das Model in aller Regel mit Partner/in (eine/r oder mehrere) bei eindeutigen sexuellen Handlungen abgebildet. Hier geht es allein um Vorspiel und um den vaginalen, analen und oralen Geschlechtsakt. So genannte Cum-Shots (die männliche Ejakulation also) werden hier ebenso gezeigt wie Orgien mit mehreren Partnern und härteste Gangarten der Sexualität, aber auch das Einführen von Gegenständen oder die Befriedigung mit der Hand (Handjob) durch eine/n Shootingpartner/in ist bereits diesem Bereich zuzuordnen